Breitbandausbau: Gemeinde Gosheim

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Gosheim ist als industriestarke Gemeinde weit über ihre Grenzen hinaus bekannt und hat trotzdem ihren landschaftlichen Reiz und ihre Naturschönheiten bewahrt.

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Breitbandausbau in der Gemeinde Gosheim

Schnelles Internet für Gosheim!
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Gosheim,
schnelles Internet wird in der Zukunft eine genauso wichtige Infrastruktur sein, wie eine Kanalisation und eine funktionierende Stromversorgung. Daher hat sich der Gemeinderat der Gemeinde Gosheim grundsätzlich dafür ausgesprochen, ein flächendeckendes, kommunales Glasfasernetz in Gosheim verlegen zu lassen. Das bedeutet, dass an jedes Grundstück (von Privatpersonen und von Firmen) die entsprechenden Kabel auf Kosten der Gemeinde verlegt werden. Ob der Grundstückseigentümer dieses Kabel dann auf seine Kosten bis ins Haus verlegt – und wann er dies ggfs. macht – ist seine Entscheidung.
Was sind die nächsten Schritte:
Im ersten Halbjahr 2019 wird die BIT (Breitbandinitiative Landkreis Tuttlingen) – als Zusammenschluss des Landkreises und aller Kreisgemeinden – die Arbeiten für die Verlegung des „Backbones" quer durch Gosheim ausschreiben, sodass hoffentlich noch im Jahr 2019 die Bagger rollen können. Dabei können diejenigen Firmen und Privatpersonen angeschlossen werden, die direkt am Streckenverlauf des „Backbones" liegen. Dies erklärt, wieso ggfs. mein Nachbar diese Möglichkeit schon erhält und ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch nicht. Ab dem Jahr 2020 sollen dann die übrigen innerörtlichen Baumaßnahmen beginnen, bei denen jeder Haushalt und jedes Grundstück die Möglichkeit haben, an das Glasfasernetz angeschlossen zu werden.
Was ist der „Backbone“?
Die BIT verlegt die „Backbone“-Trasse durch alle 35 Kreisgemeinden. Dieser „Ring“ ist die große Datenautobahn, von der in jeder Gemeinde dann Abzweigungen zu jedem Haushalt und zu jeder Firma möglich sind.
Wie ist der Trassenverlauf des „Backbone“ geplant?
Auf u.s. Karte sehen sie den geplanten Verlauf des „Backbones". 
Was bedeutet das für mich konkret?
Im Mai 2018 wurden alle Grundstückseigentümer, welche direkt an der geplanten „Backbone-Trasse" liegen, informiert. Damals konnten sich diese Bürgerinnen und Bürger entscheiden, ob sie sich bereits jetzt an das Netz anschließen lassen wollten. Von den damals abgefragten rd. 140 Haushalten bzw. Firmen haben sich rd. 60 zurückgemeldet. Diese werden nun in einem ersten Schritt an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen. Diejenigen, die sich bisher noch nicht zurückgemeldet haben, können sich bis zum 29. März 2019 noch tun. Entsprechende Formulare/Unterlagen finden Sie im Anschluss. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihr Rathaus. Alle übrigen Haushalte haben dann die Chance, sich ab dem Jahr 2020 in einem zweiten Schritt anschließen zu lassen.
Was sind die Probleme beim Glasfaserausbau?
Ein entscheidendes Problem sind die Förderbestimmungen von Bund und Land. Ursprünglich wurde von Bund und Land kommuniziert, dass man sich mit bis zu 90 % an den innerörtlichen Ausbaumaßnahmen beteiligen wird. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus, die Förderpolitik von Bund und Land ist aus Sicht der Kommunen eine Katastrophe. Aktuell muss davon ausgegangen werden, dass die Förderung für den innerörtlichen Ausbau in Gosheim 0 % beträgt! Daher muss sich der Gemeinderat zeitnah nochmals mit der Thematik befassen und final darüber entscheiden, ob er diese Investition in Höhe von mehreren Millionen Euro ohne Fördermittel stemmt.
Was kostet mich als Bürger oder als Firma das schnelle Internet?
Die Ausbaukosten für das Verlegen des Anschlusses über das eigene Grundstück bis ins Haus variieren natürlich von Grundstück zu Grundstück. Es wird üblicherweise von einmaligen Kosten von im Schnitt zwischen 1.000 EUR und 2.000 EUR ausgegangen. Da schnelles Internet ein Zukunftsinvestition darstellt, dürfe Ihre Immobilie mit einem Glasfaseranschluss eine Wertsteigerung erfahren.
Die monatlichen Kosten beim Netzbetreiber NetCom können unter https://www.team-connect-tut.de/ eingesehen werden.
Bei Fragen zum Thema Glasfaser dürfen Sie mich gerne ansprechen.
Ihr André Kielack
Bürgermeister

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