


Die Gemeinde Gosheim liegt in einer Meereshöhe von durchschnittlich 850 m über N.N. am Fuße des Lembergs, der mit 1015 m die höchste Erhebung der Schwäbischen Alb ist.
Die Gemeinde liegt in einer bevorzugten Lage auf dem Hochplateau der Schwäbischen Alb mit weitem Ausblick auf den Schwarzwald und hat ausgebaute, markierte Spazier - und Wanderwege. Im Winter bestehen gespurte Loipen.
Gosheim ist eine Industriegemeinde, mit vornehmlich Metallverarbeitender Industrie, wie Fabrikation von Präzisionsdrehteilen, Maschinen, feinmechanischen Erzeugnissen und Uhren. Aber auch die Herstellung von Seife und Waschmittel verbindet man seit vielen Jahrzehnten mit unserem Gemeindenamen. Mehr als 2.500 Arbeitsplätzen sind in der Gemeinde vorhanden.
Gosheim hat 3 Kindergärten, seit August 2003 einen neuen 3-gruppigen kommunalen Kindergarten Villa Kunterbunt in der Breitenstraße 16, die Grund- und Hauptschule und eine Förderschule für lernbehinderte Kinder. Weiter besteht das Bildungszentrum Gosheim-Wehingen aus Realschule und seit dem Schuljahr 2004 / 2005 neuerdings das Vollgymnasium, wo der Schulabschluss Abitur abgelegt werden kann. Das Bildungszentrum Gosheim-Wehingen ist in den Jahren 2002 - 2004 für rund 6 Mio. Euro erweitert und saniert worden und stellt somit eine der modernsten Bildungseinrichtungen im Landkreis Tuttlingen dar.
Zu den Kreisstädten Tuttlingen (23 km), Rottweil (18 km) sowie zum Oberzentrum Villingen-Schwenningen (25 km) bestehen gute Straßenverbindungen. Der Anschluss an die Autobahn Stuttgart - westlicher Bodensee ist in je 20 km Entfernung in Richtung Stuttgart bei Rottweil und in Richtung westlicher Bodensee bei Tuningen.
Gosheim wurde 1295 als Gosheim erstmals urkundlich erwähnt und feierte 1995 das 700jährige Jubiläum dieser urkundlichen Erwähnung, Die Form des Ortsnamens und der 1355 beim Verkauf des Ortes an das Kloster Alpirsbach nachweisbare Besitz des Klosters Reichenau lässt dem Schluss einer Gründung des Ortes im Frühmittelalter zu. Gräberfunde belegen eine Ansiedlung während der Hallstattzeit.
Die Vogtei des Dorfes gehörte zur Burg Wehingen und kam mit dieser 1351 an Österreich. Österreich besaß alle Obrigkeiten in dem zum Obervogteiamt Spaichingen gehörenden Gosheim bis zum Übergang an Württemberg im Jahre 1805.Von 1806 bis 1938 gehörte Gosheim zum Oberamt Spaichingen, seit 1938 zum Landkreis Tuttlingen.
Seit 1514 besteht in Gosheim eine selbstständige katholische Pfarrei. Im gleichen Jahr wurde die Pfarrkirche St Cyriakus geweiht. Diese wurde 1753 neu gebaut und 1842 erneuert. 1961 wurde die neue Pfarrkirche Heiligkreuz erbaut. Die evangelischen Christen gehören zur Kirchengemeinde Wehingen und haben seit Ende 1994 ein eigenes Gemeindehaus.
Als Gemeinde des Landkreises Tuttlingen ist Gosheim zusammen mit der Nachbargemeinde Wehingen Unterzentrum und bildet mit den Gemeinden Bubsheim, Deilingen, Egesheim, Königsheim, Reichenbach und Wehingen den Gemeindeverwaltungsverband Heuberg, der seinen Sitz in Wehingen hat.
Gemeinde Gosheim
Hauptstraße 47
78559 Gosheim
Fon: 07426/9612-0
Fax: 07426/9612-20
info@gosheim.de