

Gosheim wurde 1295 als Gossheim erstmals urkundlich erwähnt und feierte deshalb 1995 das 700-jährige Jubiläum. Die Form des Ortsnamens und der 1355 beim Verkauf des Ortes an das Kloster Alpirsbach nachweisbare Besitz des Klosters Reichenau lässt den Schluss einer Gründung des Ortes im Frühmittelalter zu.
Gräberfunde belegen eine Ansiedlung während der Hallstattzeit. Die Vogtei des Dorfes gehörte zur Burg Wehingen und kam mit dieser 1351 an Österreich. Österreich besaß alle Obrigkeit in dem zum Obervogteiamt Spaichingen gehörenden Gosheim bis zum Übergang an Württemberg im Jahr 1805. Von 1806 bis 1938 gehörte Gosheim zum Oberamt Spaichingen, seit 1938 zum Landkreis Tuttlingen.
Seit 1514 besteht in Gosheim eine selbständige Katholische Pfarrei. Im gleichen Jahr wurde die Pfarrkirche St. Cyriakus geweiht. Diese wurde 1753 neu gebaut und 1842 erneuert. 1961 wurde die neue Pfarrkirche Heiligkreuz erbaut. Die evangelischen Christen gehören zur Kirchengemeinde Wehingen und haben seit Ende 1994 ein eigenes Gemeindehaus.
Als Gemeinde des Landkreises Tuttlingen. ist Gosheim zusammen mit der Nachbargemeinde Wehingen Unterzentrum und bildet mit den Gemeinden Bubsheim, Deilingen, Egesheim, Königsheim, Reichenbach und Wehingen den Gemeindeverwaltungsverband Heuberg, der seinen Sitz in Wehingen hat.
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Gemeinde Gosheim
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